{"id":7481,"date":"2024-03-22T18:00:00","date_gmt":"2024-03-22T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sac-homberg.ch\/wordpress\/?p=7481"},"modified":"2024-04-05T17:43:20","modified_gmt":"2024-04-05T15:43:20","slug":"skitourenwoche-engadin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sac-homberg.ch\/wordpress\/2024\/03\/skitourenwoche-engadin\/","title":{"rendered":"Skitourenwoche Engadin"},"content":{"rendered":"\n<p>vom 16. &#8211; 22. M\u00e4rz 2024<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">16.3.2024<\/h2>\n\n\n\n<p>Topmotiviert trafen wir uns am Morgen in Bivio. Die physischen wie auch die psychischen Ausgangslagen konnten unterschiedlicher nicht sein. Viel Zuspruch bekamen jedoch die Angeschlagenen und so hoffte man, dass bald alle mittun k\u00f6nnen. Trotzdem freuten sich alle auf eine tolle Woche in der Engadiner Bergwelt. Um uns noch etwas zu schonen nahmen wir die beiden Skilifte zum Sur al Cant. Nach einer kurzen Abfahrt folgte der Aufstieg zum Columban. Eine kurzweilige Abfahrt f\u00fchrte uns schliesslich ohne gr\u00f6ssere technische Herausforderungen zur\u00fcck zum verdienten Birra in Bivio, bevor es weiter nach Madulain ins Cesa Miragolf ging, wo wir unsere beiden grossz\u00fcgigen Ferienwohnungen bezogen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">17.3.2024<\/h2>\n\n\n\n<p>Bereits beim Fr\u00fchst\u00fcck strahlten wir gegen die Sonne um die Wette. Nach einer kurzen Autofahrt zum Parkplatz der Bergbahn Diavolezza zogen wir die Felle auf und zogen los durch das Val da Fain. Ganz alleine waren wir da leider nicht. Nach etwa 900 H\u00f6henmetern erreichten wir den Piz Alv. Leider zogen bereits die ersten Wolken auf, was die Fernsicht deutlich einschr\u00e4nkte. Trotzdem hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Piz Pal\u00fc und den Piz Cambrena sowie viele weitere Gipfel. Nach einer l\u00e4ngeren Diskussion \u00fcber die m\u00f6glichen Abfahrtsvarianten setzte sich die n\u00f6rdliche durch, was sich definitiv gelohnt hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">18.3.2024<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute wollte sich die Sonne nicht zeigen. Es schneite, nein es regnete sogar schon fast bis auf den Berninapass hoch. Der Niederschlag kam uns im sp\u00e4teren Verlauf der Tourenwoche jedoch zugute, was es durchaus ertr\u00e4glich machte! Nichtsdestotrotz begaben wir uns auf eine kleine Tour, ausgehend vom Berninapass. Geschickt navigierte Thomas uns durch das Schneegest\u00f6ber, vorbei am Lej d\u2019Arlas, bis zur Felswand beim Vadret d\u2019Arlas. Die anschliessende Abfahrt entlang der Aufstiegspur war lohnenswert. F\u00fcr die Mittagsverpflegung ging es erneut ins Bun Di in Pontresina und dann direkt auf eine kurze Shoppingtour und den Einkauf vom lokalen Fondue f\u00fcr das Nachtessen. Der Nachmittag wurde mit der Sauna in Madulain abgerundet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">19.3.2024<\/h2>\n\n\n\n<p>Da die Skilifte in Zuoz bereits in der Saisonpause waren und Einzelfahrten auf den Piz Nair nicht m\u00f6glich sind, ging es heute bereits um 6:00 Uhr los. Von Madulain ausgehend stiegen wir hoch zur Chamanna d\u2019Es-cha CAS zum Kaffee. Der wunderbare Piz Kesch immer im Hintergrund, gab uns zus\u00e4tzlich Schub. Nach einer kurzen Verpflegung begaben wir uns weiter zur Porta d\u2019Es-cha. Damit waren die ersten 1300 H\u00f6henmeter relativ fr\u00fch vorbei und wir konnten eine herrliche Abfahrt \u00fcber den Gletscher vom Piz Kesch geniessen. Nach einer kurzen Verpflegung und weil wir noch zu wenig H\u00f6henmeter gemacht hatten zogen wir erneut die Felle auf, um auf den Kesch Pitschen aufzusteigen. Der zus\u00e4tzliche Effort lohnte sich allemal. Die Powder Abfahrt bis zum Fluss Ava da Salect war ein Gedicht. Weiter ging es durch h\u00fcgelige Waldpartien bis wir die Skier kurz aufschnallen mussten, um zur\u00fcck nach Berg\u00fcn zu marschieren. Nach \u00fcber 21km waren wir \u00fcbergl\u00fccklich zur\u00fcck in der Zivilisation und freuten uns \u00fcber eine s\u00fcsse Verpflegung. Mit der Bahn kamen wir \u00f6kologisch und gem\u00fctlich nach Hause.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Coazh\u00fctte 20. bis 22. April<\/h2>\n\n\n\n<p>Am Mittwoch Morgen stiessen Alexandra, Beat und Dani zur Tourenwoche dazu. Bei der Corvatsch Talstation wurden sie herzlich empfangen. Sogleich gings mit der Bahn hoch auf 3300m. Es wurde das Gst\u00e4ltli montiert und die Skis Richtung Coaz H\u00fctte gestellt. Der H\u00fcttenweg sollte nicht allzu lange dauern, jedoch enthielt er zwei spannende Passagen. Entlang eines Fix-Seiles passierten wir Seitlich rutschend eine Felswand, die erst beim Blick zur\u00fcck so richtig Respekt einfl\u00f6sste. Es folgte eine Ski Trage-passege entlang eines dicken Taus, \u00fcber die Steilstufe am Ende der Traverse wurden wir von Thom runtergelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach ein paar grossen Schw\u00fcngen und Traversen standen wir schon bald auf der H\u00fcttenterasse. Zeit f\u00fcr Kaffe und Kuchen. Ein leichter Wind strich um die H\u00fcttenmauern, ansonsten war es warm und nur selten schob sich eine Wolke vor die Sonne. Das Panorama war gewaltig, Piz Bernina und Rosegg zum Greifen nah. Der Tag musste genutzt werden, schon bald marschierte unsere Gruppe Bergw\u00e4rts. Bergf\u00fchrer Thom zeigte uns was zu machen ist bei einem Spaltensturz. Sch\u00f6nster Pulver bei der Abfahrt \u00fcber die nordseitig ausgerichteten Gletscherh\u00e4nge! Die Zeit bis zum z&#8217;Nacht f\u00fcllten wir mit strenger Schneeschaufelei, wir halfen dem H\u00fcttenwart die Solarpanels auf dem Dach auszugraben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die auf 2600 M\u00fcM gelegene H\u00fctte wurde soeben frisch umgebaut. Wirklich sch\u00f6n mit hellem Holz und viel Liebe zum Detail! Bei Suppe und Gschn\u00e4tzlets mit Stocki diskutierten wir \u00fcber Sinn und Unsinn Neuer H\u00fcttenarchitektur.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Donnerstag Morgen erwartete uns auf der H\u00fcttenterasse ein k\u00fchler Wind. Wir teilten uns in eine vierer und eine sechser Gruppe auf, mit dem gemeinammen Ziel &#8222;la Muongia&#8220;: ein 3414m hoher Gipfel. Je h\u00f6her wir stiegen, desto ungem\u00fctlicher wurde das Wetter. Die Sicht war gerade noch ok, und gegen die Schneeflocken half die Kapuze. 10min vor dem Gipfel deponierten wir die Skis an einer Windgesch\u00fctzten Stelle und kletterten \u00fcber Felsstufen zum Gipfel. Alle oben, herzliche Gratulation! &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck in der H\u00fctte gabs &#8222;R\u00f6sti Vollgas&#8220; mit Speck, Ei und K\u00e4se: schmeckte fantastisch!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Freitag war der letzte Tag, dieser begr\u00fcsste uns mit einem wolkenlosen Himmel! Thom f\u00fchrte uns mit einer perfekt angelegten Spur auf direkter Linie \u00fcber den Westgrat zum &#8222;il Chap\u00fctschin&#8220; 3388m. Das Panorama, welches wir gestern wegen Nebel verpassten, genossen wir heute umso mehr! Mit den Steigeisen Stapften wir die steile Nordschulter runter zu unserem &#8222;z&#8217;Mittags-Platz.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Horizont zeigte sich der \u00dcbergang Furtschellas, das Tor zum Skigebiet Corvatsch, da wollten wir hin. Wir zogen unsere Spuren Richtung L\u00fccke, nach einem kurzen Gegenanstieg war sie geschafft! Nun gings rasant entlang der Skipiste ins Tal. Im &#8222;Chesa Surlej&#8220; stillten wir unseren Durst und Hunger und liessen die sch\u00f6nen Tage ausklingen!<\/p>\n\n\n\n<p>Herzlichen Dank f\u00fcr die tollen Tage! &nbsp;<br \/>Dani Schaffner<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/G8SbRCwMk1U?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span>\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 16. &#8211; 22. 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