vom 22. September 2026
Tourenleitung: Beatrice & Jost Bucher
Teilnehmende: André Bättig, Max Burger, Christine Gerber, Therese Haller, Esther und Urs Hupfer, Katharina Kamer, André Sommerhalder, Willi Truttmann, Brigitte Zeltner, Gast Erwin Gantenbein
Isenthal liegt an der Westseite des Urnersees in einem abgeschiedenen Seitental auf 770 müM, das vom Isentalerbach durchflossen wird. Das Tal teilt sich in das Gross- und das Kleintal. In diesem idyllischen Dorf treffen sich 13 Seniorinnen und Senioren zum Startkaffee im Restaurant Urirotstock. Die Bergstrasse mit spektakulären Haarnadelkurven wird mit dem Postauto ab Altdorf bewältigt, nur André Bättig getraut sich direkt nach Isenthal zu fahren.
Der Mundartweg ist eine Hommage an den Urner Dialekt. Auf Steinen sind urchige Wörter geschrieben, die von typischen Ortsnamen, Tätigkeiten oder Brauchtümern erzählen: «Stotzigi Äpni, Wildi-Zähmi, Heinzi-Trischtä» etc. Mit Hilfe eines QR-Codes sind Sagen und Lieder im Urner Dialekt hörbar. Die Rundwanderung beginnt im Dorf Isenthal hinauf zur Alp Furggelen. Weiter führt ein steiler Weg durch den Wald zum Berggrat Scheidegg. Von dort hat man eine atemberaubende Aussicht ins Klein- und Grosstal mit Brisen, Risetenstock, Urirotstock, Gitschen, etc. Auf dem teils schmalen Grat gilt es vorsichtig zu sein, da Steine und Wurzeln den Weg säumen. Bis zum höchsten Punkt auf 1413 müM sind es noch ein paar Höhenmeter und bald erreicht die Gruppe einen schönen Platz mit Bänkli für die Mittagsrast mit Ausblicken bis in die Glarner Alpen. Weit unten das Urner Reusstal und der tiefblaue Vierwaldstättersee, im Rücken Sicht auf den Oberbauenstock und den Niederbauen. Von nun an geht’s bergab, über eine 3 Meter hohe Leiter im felsigen Gelände, durch Wald und Wiesen über Oberbärchi, Hinterbärchi und zurück nach Isenthal. Zum Ausklang trifft man sich nochmals im Restaurant, bevor die Heimreise mit Postauto und Auto beginnt. Eine Herbstwanderung mit sommerlichen Temperaturen findet so ihren Abschluss.
André Sommerhalder hat eine Talwanderung nach St. Jakob gemacht. Auf dem Rückweg wurde er von Kühen und Rindern begleitet, die auf dem Alpabzug waren.
Auf- und Abstieg ca. je 730 Hm, Länge 8,6 km, Wanderzeit 4 Std. / T2







