vom 20. Oktober 2026
Tourenleiter: Roland Sommerhalder
13 Teilnehmende
Nach dem Startkaffe im Restaurant Kreuz in Welschenrohr fährt uns das Postauto zum Startpunkt unserer Wanderung im Naturpark Thal. Dort, am Einstieg zur Wolfschlucht, treffen wir auf drei weitere Wanderinnen, nun ist die Gruppe komplett. Etwas neblig und feucht ist der Aufstieg durch die steile Schlucht, was aber einen eigenen Reiz hat.
Dank des Föhns drückt die Sonne durch und beim Halt Tuffbrunnen sehen und spüren wir sie auch. Weiter geht es über einen sonnigen, föhrenbestandenen Kretenweg, über Kuhweiden und dem Hang des Tannmattkopfes entlang aufsteigend zur Oberen Tannmatt. Wir kommen aus dem Wald und geniessen die Sonne und einen herrlichen Blick aufs Nebelmeer.
Wir wandern am Restaurant Tannmatt (geschlossen) vorbei den sonnigen Hang hoch zum höchsten Punkt der Wanderung (1177müm). Unser Mittagsrastplatz bei einer Hütte bietet einen herrlichen Blick auf das Nebelmeer und die etwas verhangen Alpen.
Gestärkt geht es weiter, mit weitem Blick auf herbstlich bunt gefärbte Wälder und Täler, hinunter zur Mieschegg. Vorbei an einer hübschen Kappelle, über eine Wiese mit vielen Silberdisteln, durch den Wald in leichtem Auf-Ab gelangen wir zum Punkt 1081.Nun ist noch ein etwas ruppiger Aufstieg zu meistern, bevor wir zur (geschlossenen!) Bergwirtschaft Hinter Brandberg absteigen. Zu unserer Freude werden im Hofladen Getränke angeboten, so geniessen wir Kaffee und Sonstiges vor dem steilen, waldigen Zickzack-Weg hinunter Richtung Welschenrohr.
Am unteren Waldrand trennen sich die Wege: zwei Wanderinnen steigen weiter ab ins Dorf und fahren heimwärts, der Rest der Gruppe nimmt den Bärenlochweg und findet nach einem kurzen Irrweg den steilen, exponierten Aufstieg zum Bärenloch. Die Mühe lohnt sich: eindrücklich zeigt sich diese Höhle, überdeckt von zwei Felsbögen, mit weitem Blick ins Tal. Mit nötiger Vorsicht steigen wir ab und wandern das letzte Stück hinunter nach Welschenrohr.
Von dort blicken wir staunend hoch an die Felswand mit dem eindrücklichen Loch. Am Morgen verdeckte noch der Nebel die Sicht darauf!
Nun trennt sich die Gruppe, einige nehmen den Bus heimwärts, andere beschliessen den schönen Tag mit einem Schlusstrunk im Kreuz.
Wölfe und Bären sind uns nicht begegnet, es war trotzdem ein spannender Tag.
Herzlichen Dank an alle MitwanderInnen.
Magda & Roli







