vom 5. Mai 2026
Tourenleitung: Beatrice und Jost Bucher
Teilnehmende: André Bättig, Max Burger, Urs Hupfer, Katharina Kamer, Ingrid und Walter Knobel, Sam Moser, Ruth Rötheli, Willi Truttmann, Brigitte Zeltner, Gast Christine Gerber
Soll bei unsicherer Wetterlage eine Wanderung im Pilatusgebiet riskiert werden? Nach tagelangen Appkonsultationen entscheidet sich die Tourenleitung es zu wagen. Das Wetterglück ist auf der Seite der Hombergler und die Tour kann trocken, bei leicht bewölktem Wetter und sogar etwas Sonnenschein durchgeführt werden.
Zum Startkaffee treffen sich 13 Personen im Restaurant Glasi in Hergiswil. Nach den letzten Häusern des Dorfes folgt der historische Saumpfad dem Steinibach entlang, zuerst gemächlich, dann steil bergauf. Kurz vor Schwandi stösst man auf den Waldstätterweg. Etwas oberhalb der Talstation der Brunnibahn geniessen alle den Blick auf den Vierwaldstättersee mit Rigi, Bürgenstock, Buochserhorn und Brisen. Im Rücken der Pilatus mit Blick hinauf zum Klimsen Chileli. Weiter führt der Weg über Weideland, vorbei am Skilift Langmattli. An diesem Hang hat der Ski-Superstar Marco Odermatt als Kind seine ersten Schwünge gemacht. Vor dem steilen Schlussaufstieg zum Renggpass gibt es noch eine kurze Rast bei der denkmalgeschützten Renggkapelle. Eine Viertelstunde später wird der Pass auf 885 m ü.M. erreicht. Unzählige Menschen haben früher diese kürzeste Landverbindung zwischen Luzern und dem Brünig überquert: Säumer, Römer, französische Invasionstruppen, aufständische Nidwaldner und andere sich rivalisierende Gruppen. Nach der Mittagsrast verläuft der Abstieg Richtung Alpnachstad durch den Buchenwald. Beeindruckend sind die in den Fels gehauenen Truppenunterstände mit Felsmalereien aus dem zweiten Weltkrieg. Etwas weiter unten wird der Waldstätterweg verlassen in Richtung Grossried. Dabei durchqueren die wandertüchtigen Hombergler das imposante Wildibach Tobel. Kurz vor dem Ziel Alpnachstad wird das Trassee der Pilatusbahn unterquert. Im Bistro beim Bahnhof endet die Tour mit einem Schlusstrunk. Mit der Brünigbahn gehts anschliessend wieder heimwärts.
Auf- und Abstieg ca. je 600 Hm, Länge 9 km, Wanderzeit 4 Std. / T2







