Velotour und Wanderung Michelsamt

vom 8 September 2026

Teilnehmer:

Bolliger Kurt, Boss Lilli, Brehm Peter: Velo, Brehm Heidi: Velo, Bucher Beatrice, Bucher Jost, Burger Max, Eichenberger Markus: Velo, Fischer Ursula, Gacond Marc, Gacond Regula, Graf Doris: Velo, Graf Marianne, Graf Richard, Haller Therese: Velo, Hediger Käthi, Hediger Paul, Hupfer Esther: Velo, Hupfer Urs: Velo, Knobel Ingrid, Knobel Walter, Minnig Rosmarie: Velo, Rötheli Markus, Rötheli Ruth, Schaffner Hans-Peter, Schenkel Bernadette, Sommerhalder André, Gast – Strub Elisabeth, Suter Hans: Velo, Truttmann Willi: Velo, Villiger Bea: Velo, Willi Reinhard

Die Velotour

Um 9 Uhr trifft man sich zum Startkaffee und Gipfeli im Schneggen in Reinach. Das Programm wird von Markus und Ruth Rötheli nochmal kurz vorgestellt. Nachdem alle gestärkt sind, das Gepäck bei Lilli und Kurt im Auto verstaut ist, teilt sich die 27 Mittglieder-grosse Hombergler Truppe in die Wanderer und die Biker. 

Die Radfahrer starten in gemächlichem Tempo über das Reinacher Moos nach Gontenschwil, über die Moräne in Richtung Geisshof, den wir nördlich umfahren und in moderater Steigung zum Punkt 651 hochfahren. Via Bohler geht es Richtung Sagen, wo wir nach Westen abbiegen und unter der Ruine Rinach vorbeiradeln. Nach Wetzwil eröffnet sich das wunderbare Panorama über den Sempachersee im Vordergrund, über das Entlebuch bis in die Alpen. Vor uns liegt die rasante Abfahrt bis hinunter zum Talboden, wo wir bei der Schwyzermatt auf der nördlichen Seite dem Chommlibach folgen. In Schenkon pedalen wir ein Stück auf der wenig befahrenen Hauptstrasse bis Ausgangs Dorf, wo der Wanderweg links in die Rebberge abzweigt. Die Lese ist in vollem Gange und man kann sich auf einen wunderbaren 2026 Tropfen freuen. 

Ebenaus geht es immer weiter südlich bis ins Kirchbühl, unser Apéro-Platz. Unter einem alten Ahorn geniessen wir einen Rosé vom Weingut Klosterhof Aesch LU. Die Kirche St. Martin ist die älteste Kirche im Kanton Luzern. Hier treffen wir das Hüttenwirtpaar der Hüethütte beim Trübsee/Engelberg.

Das Mittagessen lockt und so machen wir uns auf den Weg in Richtung Vogelsang. Ein moderater Anstieg führt stetig bergauf bis Bäch, wo es östlich in den Chegelwald geht. Diesen durchqueren wir vollständig auf der nach Norden führenden Strasse. Am nördlichen Waldrand steht die Jagdhütte Diana, wo uns bereits ein gedeckter Tisch erwartet. Herzlichen Dank an Lilli und Kurt! 

Die Tour ist perfekt geplant, treffen wir doch gleichzeitig mit der Wandergruppe am Pausenplatz ein. Hier gesellen sich noch weitere Hombergler dazu. Es ist eine gesellige Runde. Es wird geredet, grilliert, philosophiert und natürlich noch ein Dessert mit Kaffee genossen. 

Etwas später als gedacht schwingen wir uns wieder auf die Räder und nehmen das letzte Stück in Angriff. Zuerst geht es in 5-minütiger Fahrt auf den Blosberg, wo uns nochmal das fantastische Panorama erwartet. Jetzt aber gehts los Richtung Waldi, über das Grossfeld nach Beromünster und ungebremst weiter nach Gunzwil. Über Seeble und den Fuchshübel fahren wir nach Niederwil. Hier verabschieden wir uns von Therese und Willi, die via Bohler nach Gontenschwil und weiter nach Hause fahren. Die verbliebene Truppe radelt über den Wanderweg nördlich in Richtung Burg, dann hinunter an der Waldegg vorbei bis nach Pfeffikon. Hier scharf rechts und direkt wieder links, dann sind wir auf der Zielgeraden zum Parkplatz beim Schneggen. 

Schön wars! 

Herzlichen Dank dem Tourenleiter Markus.

Béatrice Villiger

Die Wanderung

Waldi Gunzwil-Chegelwald-Jagdhütte Chegelwald Beromünster-Blosenberg-Waldi

Tourenleiter: Markus und Ruth Rötheli

Gemeinsam haben sich die Wanderer und E-Biker zum Startkaffee, in der Gartenwirtschaft vom Hotel & Restaurant zum Schneggen, Reinach AG, getroffen. Laut Meteo wird es der letzte Hochsommertag werden.

Sieben E-Biker radelten um 9.20 Uhr ab Restaurant Schneggen los. Achtzehn Wanderer fuhren in vier Autos zu Bucher Armin, Landwirt und Freiberger Pferdezüchter zum Weiler Waldi in Gunzwil LU. Gunzwil fusionierte mit Beromünster am 1. Januar 2009 zur neuen Gemeinde Beromünster.

Von Waldi, dem Ausgangsort unserer Wanderung, marschierten wir leicht ansteigend in süd-östlicher Richtung zum Chegelwald hoch. Vom Weiler Gstell bis zum Weiler Emmenwil war es eine Asphaltstrasse. Dafür bot sich uns eine Weitsicht, mit den Berner- und Urneralpen im Dunst. Bäume, das Laub zum Teil schon rötlich gefärbtweidende Kühe und riesige Landwirtschaftsfahrzeuge säumten unseren Weg. Über den Cholhubel, durch den Aemmewiler- und Chegelwald genossen wir die Kühle des Waldes. Kam eine Waldlichtung, spürten wir sogleich die zunehmende Schwüle des Tages.

Zur abgemachten Zeit, um 12.15 Uhr trafen die Biker und Wanderer zusammen bei der Jagdhütte Chegelwald ein. Es war, als würde eine gemütliche Gartenwirtschaft auf uns warten. Mit einem feinen Apéro, gestiftet von Richi Graf zu seinem runden Geburtstag und appetitlich hergerichtet durch unsere gute Fee Lilli Boss, wurden wir empfangen. Homberglerinnen und ein Hombergler, die mit dem Velo direkt zur Jagdhütte fuhren, begrüssten uns fröhlich. Kurt Bolliger, unser Grillmeister hatte einen Gasgrill organisiert und den Nachtisch auf weissem Leinen vorbereitet. Nicht zu vergessen ist der Musikus, Marc Gacond. Nach zwei unterhaltsamen Stunden ging die Wanderung weiter zum Kunstwerk auf dem Blosenberg, mit Blick zum Blosenbergturm, dem Hauptsendeturm vom Landessender Beromünster.

Der Turm wurde 1937 mit einer Gesamthöhe von 217 m, als Teil der Sendeanlage mit MW- und als MW-Rundfunksender von Schweizer Radio DRS erstellt. Am 24. Februar 1931 wurde das Radio Beromünster als SRG gegründet und am 11. Juni 1931 hatte es seinen Betrieb mit zwei Sendemasten, mit je einer Gesamthöhe von 125 m aufgenommen. Besitzer war die heutige Swisscom. Der Westturm steht seit 1962 als Sendeturm für UKW-Rundfunk und TV in St. Chrischona in Basel. Der Ostturm wurde am 19. August 2011 gesprengt. Der Blosenbergturm steht seit 2009 unter Denkmalschutz. Am 29. Dezember 2008 wurde das Programm Musigwälle 531 vom Sender genommen. Am 31. Dezember 2008 wurde die Sendeanlage definitiv stillgelegt. Da wir alle mit dem Landessender Beromünster aufgewachsen sind, ging der Gesprächsstoff nicht aus. Aus dem Schatz der Erinnerungen tauschten wir viel Wissenswertes mit persönlichen Anekdoten aus. Unser Obmann, Walter Knobel erwähnte auch die wöchentlichen Kommentare „der Weltchronik“, durch den Historiker, Jean-Rodolphe von Salis auf Schloss Brunegg. Diese waren während des zweiten Weltkrieges national und international sehr gefragt.

Plaudernd legten wir die letzte Schlaufe zum Wiler Waldi zurück. Es war wieder ein Tag der Sinne.

Allen Beteiligten, im Besonderen Lilli und Kurt, ein herzliches Dankeschön.

Ruth und Markus Rötheli

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