Um 9 Uhr trifft man sich zum Startkaffee und Gipfeli im Schneggen in Reinach. Das Programm wird von Markus und Ruth Rötheli nochmal kurz vorgestellt. Nachdem alle gestärkt sind, das Gepäck bei Lilli und Kurt im Auto verstaut ist, teilt sich die 27 Mittglieder-grosse Hombergler Truppe in die Wanderer und die Biker.
Pünktlich treffen sich 10 gut gelaunte Teilnehmer auf dem Col des Mosses zum Startkaffe im Hotel „le Relais Alpin“. Drei Wandertage im wunderschönen Pays d’enhaut liegen vor uns. Das Wetter durchwegs schön vorausgesagt. Die Voraussetzungen sind ermutigend. Es kann losgehen.
Unser Ziel heute: Lac Lioson, ein Bergsee auf 1848m. Also ein Stück „Arbeit“ liegt vor uns. Zügig gelangen wir aus den Häusern nach steilem Aufstieg auf eine Alp „Lioson en bas“.Das nächste Wegstück fordert uns einiges ab an Schweiss und Schnauf. Bei „Vers le lac“biegen wir ab und erreichen auf einem Hangweg den Höhenpunkt der Wanderung. Ein wunderschönes Panorama auf das Unterland und auf die östlichen Bergketten tut sich auf. Bald leuchtet auch schon der Lac Lioson weit unten auf. Die dazugehörige Bergbeiz gibt uns Schub. Auf der Terrasse mit Blick auf den See geniessen wir die fein-feisse Käseschnitte mit dem obligaten Bier.
Für den Rückweg wählen wir einen andern Weg. Am östlichen Ende des See biegt der Weg, dem wir nun folgen, ab hinunter nach „les Lecherettes“. Ein Weg zum geniessen: der Blick ins Tal, Berge im Hintergrund, blauer Himmel, grüne Wiesen… der Klassiker für Genusswanderer. Wir gelangen hinunter auf eine grossflächige Alp, wo wir uns entscheiden müssen gleich abzubiegen nach Col d.M. oder noch weiter nach Les Lecherettes. Die Bauchgefühle entscheiden sich nach links. Der Wegweiser verheisst eine Stunde bis ans Ziel. Über mehrheitlich Teerstrassen erreichen wir unser Hotel. Mit einem Umtrunk beschliessen wir die Wanderung. Wir sind uns einig: ein sehr schöner Tag für den Anfang.
Die zwei Autowanderer (Lili und Kurt) sind mit der Shuttelkarre der Bergbeiz auf den Lac Lioson und wieder zurückgefahren worden und trotzdem auch glücklich.
Mit einem Apéro und dem anschliessenden üppigen Nachtessen lassen wir den Tag ausklingen. Wir beschliessen noch nach eingehender Beratung für den nächsten Tag eine Programmänderung: Der Weg zur geplanten Tour auf den Pic Chaussy wäre zur Hälfte auf der gleichen Route wie heute. Auf Einsprachen aus den Teilnehmerinnen wählten wir eine andere Tour aus für den morgigen Tag: die Höhenwanderung nach Leysin, 5 ½ h. 810 Hm. Eine recht happige Tour.
Tag 2: 02.09.26
Nachdem wir im Touristenbüro noch die Schiessgefahr im Bereich unserer Wanderung abgeklärt haben, steht die Ampel auf grün und wir starten. Auf einer steilen Bergstrasse hinauf an schmucken Ferienhäusern vorbei erreichen wir alpiges Terrai, auf der Bergseite der imposante Berggrat vom Gros Van (der nächste Kandidat) bis zum Mont d’Or. Nach einem veritablen Aufstieg auf 1700m vor uns wieder ein Panorama höchster Klasse ins Tal, auf die Wadtländeralpen. Wir erleben den Weg sehr abwechslungsreich. An der Wegverzweigung am Fusse des Mont d’Oe warten unverhofft Lili und Kurt auf uns. Sie haben für uns das Gelände erkundet. Auf dem Pass Col de la Pierre du Moëlle sind sie aufgelaufen und konnten ihr Ziel, den Lac de l´Hongrin, nicht erreichen wegen Schiessübungen des Militärs.
Wir wagten es trotzdem die Strasse hochzugehen, da für Wanderer nicht das gleiche gilt wie für Autofahrer und wir wurden nicht enttäuscht. Auf der Passhöhe ist die Schiessfahne zwar hochgezogen das Wachhäuschen bemannt, aber wir konnten trotzdem unbehelligt links abbiegen auf eine Alpstrasse. Von unten grüsst der Lac de Hongrin tief blau zu uns hinauf. Nach rund 200 Hm Aufstieg zu einer Alp gelangen wir in eine Karstlandschaft mit schönen Stein-und Felsformationen, die ideale Sitzgelegenheiten bieten für die Mittagsrast. Die Haken in den Felswänden deuten auf eine ideale Kletterlandschaft hin. Nach der Mittagsrast wartet noch einmal ein hundert Meter Aufstieg zum Fusse des Tour de Famelon.
Wir entschieden uns einhellig diesen am Fuss zu umrunden, als noch einmal mehr als hundert Meter aufzusteigen…Leysin ist noch weit die Müdigkeit ist stärker als der Ehrgeiz. Nach einem leichten Auf und Ab der Felswand entlang biegt der Weg dann definitiv nach Leysin hinunter, wo wir punktgenau auf die Bushaltstelle treffen die wir brauchen um nach Col des Mosses zurückzufahren. Wir lassen es uns nicht nehmen die Wartezeit auf den Bus zu nutzen um die 17km lange Wanderung bei einem kühlen Bier im nahen Beizli zu feiern. Wie eingerichtet für uns: Bushaltstelle, Beizli, was wollen wir mehr.
Den Abend lassen wir mit Apéro und einem Fondue (mangels Alternativen) bei einem guten Tropfen Yvorne blanc ausklingen. Anré Bättig erfreut mit seinem Örgelispiel die noch nicht müden Wanderer
Tag 3: 03. 09.26
Wir sehen ihn jeden Tag : der Grashügel vor unserer „Haustüre“: der „Gros Van“ mit seinem kleinen Bruder „Petit Van“. Nun ist es also so weit ihm einen Besuch abzustatten. Es gibt nur eine Richtung: obsi.
André Bättig gibt uns mit seinem Morgenlied mit Örgeli noch den nötigen Schub. Zuerst aus den Häusern hinaus über Alpweiden auf eine Alp die noch Kühe sömmern. Ein halb verklebter Wegweiser verunsichert uns: ist es ein verärgerter Älpler, oder ein Bubenstreich? Es gibt keine Alternative: wir wagen es mutig und kommen unbehelligt an der Alphütte vorbei mit Kühen aber keine Älpler. Die Kühe sind friedlich und wir auch. Weiter geht’s hoch, wir gewinnen zügig an Höhenmetern und gelangen schon bald an den Fuss des Gros Van. Jetzt wird richtig „giftig“. Die Steile nimmt zu die Hm auch. Serpentine um Serpentine windet sich der Weg hoch, halbwegs gesichert mit Drahtseilen, deren Verankerung an ein paar Stellen ausgerissen sind. Mit der nötigen Vorsicht stemmen wir als versierte Berggänger auch diese Herausforderung. Der Gipfel ist nah. Eine letzte Anstrengung und über einen Grasrücken erreichen wir den Gipfelwegweiser.
Das Panorama 360 ° ist atemberaubend, phänomenal. Das grosse Rätselraten nach den Namen der Berggipfel beginnt. Einer sticht hervor: der Montblanc. Mit „Peakfinder“ findet Katharina sie alle heraus. Aber ehrlich: nach fünf Min sind sie wieder aus dem Gedächtnis verschwunden, sofern es nicht der Montblanc oder Grand Muveran ist.
Wir müssen trotz der unglaublichen Pracht wieder aufbrechen und den Abstieg angehen. Viel leichter als gedacht geht es die steilen Partien hinunter und wir erreichen nach anderthalb Stunden unser Hotel.
Die Wandertage sind vorbei, ein Abschlusstrunk besiegelt drei in allen Dimensionen hervorragend-bestechende Wandererlebnisse
Teilnehmer: Boss Lili, Bolliger Kurt, Bättig André, Bucher Jost und Beatrice, Fischer Ursi mit Emma, (nur ein Tag, Inauen Brigitta (nur 2 Tage), Hupfer Urs und Esther, Kamer Katharina, Moser Sam
Hochnebel ist eigentlich keine schlechte Sache, denn wenn man drüber ist findet man oft stahlblauen Himmel und wärmende Sonne. Dieses Jahr mussten wir nicht mal hoch hinaus, denn kaum hatten wir die Klus in Balstahl hinter uns gelassen lichteten sich die Schwaden. Unser Ziel befand sich ein paar Km vor der Ortschaft Moutier. Auf der holprigen Fahrt zum Einstieg blickten wir voller Freude zu den Kalkwänden, welche aus dem farbigen Herbstwald ragten.
Leitung: Walter Knobel mit Hugo und Annelies Forrer
Teilnehmende: Kurt Bolliger, Lili Boss, Beatrice Bucher, Christine Gerber, Annelies Forrer, Hugo Forrer, Rolf Hasler, Oski Hintermann, Silvia Knobel, Ingrid Knobel, Walter Knobel, Markus Rötheli, Noldi Schori, Hans Suter, Hanspeter Urech, Willi Truttmann, Frieda Wüthrich, Ueli Wüthrich (18)
Wie alle Jahre wieder haben sich auch heute 17 Jasserinnen und Jasser sowie Das „Rechnungsbüro“ im Gasthof Homberg zum gemütlichen Jass getroffen. An vier Tischen wurden mit zugelosten Partnern Schieber gespielt. In 4 x 4 Spielen konnten gesamthaft 2512 Punkte herausgespielt werden, dann wurden die Partner neu zugelost. Insgesamt wurden 3 Runden gejasst.
Nach Runde 2 wurde ein Apéro gereicht, alsdann gings zum Mittagessen. Nach der dritten Runde wurde die Rangliste erstellt und jeder durfte einen der mitgebrachten ess- oder trinkbaren Naturalpreise mitnehmen. Diesjähriger Jasskönig wurde (beinahe habe ich Hemmungen dies zu schreiben aber ich hatte sehr gute Karten und gute Partner/innen) der Schreibende.
Um halb vier hat uns Serviertochter Marianne – sie hat uns einmal mehr aufs Trefflichste bedient – mit einem kleinen Alphornkonzert verwöhnt. Und so ging ein entspannter und gemütlicher Tag an dem es mehr ums Mitmachen als ums Siegen ging zu Ende. Schön war es, einmal mehr. A la prochaine !
Teilnehmende: Baumgartner Guido und Kristin, Bucher Beatrice und Jost, Burger Max, Forrer Annelies und Hugo, Gacond Marc und Regula, Haller Sibylla, Haller Therese, Hediger Käthi, Huber Magda, Knobel Ingrid und Walter, Moser Samuel, Rötheli Markus und Ruth, Schenkel Bernadette, Sommerhalder André, Sommerhalder Roland, Winkler Petra u. René
Vierundzwanzig – unentwegt – finden heute, man bewegt sich doch! Das Wetter gut, und los geht’s mit dem Wanderhut! Im Bahnhof Aarau noch kurz warten, dann mit dem Zug gen’ Osten starten.
Die Wetterprognosen waren schlussendlich miserabel und so hat es auch den ganzen Samstag mehr oder weniger immer geregnet. Trotzdem trafen sich rekordverdächtige 51 Personen von ganz jung bis immer noch sehr rüstig bei der Waldhütte Reinach für den diesjährigen Kompasslauf.
Nach kurzer Einführung auf die OL Karte „Stierenberg“ gab es 2 unterschiedliche OL-Bahnen – eine kürzere die mehrheitlich den Wegen entlang ging und eine etwas längere, bei der auch mal quer durch den Wald gelaufen werden musste. Alle 12 Teams meisterten die Aufgabe mit Bravour und waren nach dem Lauf im Regen froh, in der warmen Waldhütte einen Apéro und anschliessend etwas feines vom Grill zu geniessen.
Vielen Dank allen Spendern für das Salat- und Dessertbuffet sowie allen fleissigen Helfern innerhalb und ausserhalb der Hütte die alle dazu beigetragen haben, den Kompasslauf zu einem gelungenen Anlass zu machen. Bis zum nächsten Jahr!
Nach dem Startkaffee im Miros-Restaurant in Grenchen steigen wir in’s Postauto Richtung Unterer Grenchenberg: Raus aus der grauen, klammen Nebelsuppe – so unsere Hoffnung…..! Wir werden nicht enttäuscht: in der Höhe, über dem Nebelmeer, erwarten uns Sonnenschein und blauer Himmel! Startpunkt unserer Wanderung ins Weltnaturerbe ist die Postautohaltestelle Bettlachrank. Von hier aus ziehen wir durch den schon recht bunt gefärbten Wald zur Ruine Grenchen. Ausser einigen Mauerresten ist nicht mehr viel zu sehen!
Brehm Peter, Brehm Heidi, Bucher Beatrice und Jost mit Grosskind, Graf Richard, Hintermann Oskar
Bericht Velotour
Am Dienstagmorgen um 08.30 Uhr trafen sich 22 begeisterte Seniorinnen + Senioren im Restaurant Schneggen zum Startkaffee der Wander und Biketour auf den Sulzerberg. Eine kurze Begrüssung von Max Burger und Markus Eichenberger mit zwei, drei Eckpunkten zur Tour. Apérostop in der Ruine Nünegg in Lieli und dann Richtung Ballmoos in die Wolfetsmatt zur Hütte zum Mittagessen.