Schneeschuhtage auf der Engstligenalp

vom 24. – 27. Februar 2026

Tourenleiterin: Ursi Fischer
Guide: Jürg Schranz
Bericht: Rolf Hasler
Teilnehmende: Bucher Beatrice und Jost; Fischer Thomas und Ursi mit Emma; Hasler Ingrid und Rolf; Hupfer Esther und Urs; Knobel Ingrid und Walter; Moser Sam; Roetheli Markus und Ruth; Truttmann Willi

Dienstag, 24. Februar
Adelboden – Boden

Gegen elf Uhr dreissig heute,
trifft ein Dutzend Hombergleute
in Adelboden sich zum Essen.
Man hat Zeit, ‘s gibt nichts zu stressen.

Um eins kommt Jürg, der Tourenleiter,
sagt uns kurz, wie es nun weiter
geht: Richtung Engstligen per Pw,
dort gebe es dann «meh Schnee».

Schon geht’s los, dies ziemlich schnell.
Vier steh’n verloren vorm Hotel,
denn alle Autofahrer rannten
zum Parkhaus, das die Vier nicht kannten.

Wir fahren eine Viertelstunde.
Auf geht’s, zur ersten Schneeschuhrunde!
Die Sonne scheint, und es ist warm.
Das Tal an Schnee doch etwas arm –
doch oben die Schneemenge gross:
Vom Lohner geh’n Lawinen los.

Zum Schneeschuhlaufen ist es gut:
Etwas weich, einsinken tut
indes im feuchten Schnee man nicht.
‘s geht aufwärts – wunderbare Sicht!

Nach zweihundert Höhenmeter
sind rund eine Stunde später
wir bei einem kleinen Haus.
Jürg schenkt Punsch und Glühwein aus.

Nach der Rast geht es dann munter
wieder in das Tal hinunter.
Dort zur Luftseilbahn, und schnell,
sind wir in unserem Hotel.

Retablieren, Apero,
gedieg’nes Znacht, und alle froh.
Der erste Tag ist wohlgetan –
danke, Ursi, gut dein Plan!

Mittwoch, 25. Februar
Bonderalp

Der Himmel heute Morgen: BLAU!
Dreizehn Hombergler genauSac 3
fahren mit der Bahn ins Tal.
Mit zwei Autos bald einmal
erst talauswärts, dann geht’s hoch –
enge Kurven noch und noch.

Dann Strasse zu, und es heisst «Halt» –
Ab hier die Schneeschuh’ angeschnallt.
Gleich zu Beginn leicht steil hinauf,
man braucht dazu schon etwas Schnauf.
Dann sanfter Weg durch einen Wald,
die Sonne! Hinter Bonderalp.

Ein kurzer «Bergpreis» – wir sind oben,
können Jürgs Punsch und Glühwein loben
und auch während dem Einschenken
an gelb und blaue Hüte denken.

In leichtem Auf und ab sind bald
wir auf der Vordern Bonderalp.
Die Hütte heimelig und alt –
von feinem Raclette riecht es bald.
Jürgs Vater hat es vorbereitet –
es wird von Tee und Wein begleitet.

Auf der Terrasse, welche Wonne,
geniessen wir die warme Sonne.
Alsdann geht’s aufgeräumt und munter
wieder zu den Autos runter.
Dreihundert Meter auf und ab –
und kein Senior machte schlapp.

Zurück zur Seilbahn, zum Hotel.
Der zweite Tag: Sensationell!
Thomas – auf weissen Wanderwegen,
tat an der Sonne ‘s Wandern pflegen,
zog seine Spur ganz unverdrossen –
auch er hat diesen Tag genossen.

So heisst’s bei Apero und Znacht:
Das haben wir heut’ gut gemacht!

Donnerstag, 26. Februar
Engstligenalp

Leicht bewölkt – ein Sonnentag,
wie es ein Schneeschuhläufer mag.
Halb zehn, und alle sind bereit.
Vor uns Engstligen – weiss und weit..

Der Start, und schon beginnt’s zu steigen,
wir können unsere Fitness zeigen.
Auf geht es bis zum Rüebihubel –
ein toller Blick! Dann weitere «Chnubel».

«Da kommen 14, nicht zu bremsen!»
meldet der Ausguck von den Gemsen,
«ein Hund dabei, drum fort! Geschwind!
bevor wir noch Gemspfeffer sind»

Bis Rossfärich ist ‘s ziemlich flach.
Unser Ziel: «Schatthütten-Dach».
Auf dem Dach muss Pause sein,
wieder mit Punsch und heissem Wein.
Jürg lässt jeden davon wählen
(und alle sind am Brötchen zählen!)

Dann runter von dem Hüttendach.
Erst steil und danach eher flach.
Eine Hütte, etwas später,
tief im Schnee, mehr als zwei Meter!

Hotelterrasse, allwo wir
Kaffee trinken oder Bier,
die Wintersonne wirken lassen,
ausruhen und zum Teil auch jassen.

Apero, Znacht…  wohl gelungen
der Tag, und würdig ausgeklungen.

Freitag, 27. Februar
Tschentenalp – Schwandfeldspitz

Wir verlassen diesen Ort –
Gepäck bereit zum Abtransport.
Wir gondeln mit der Bahn ins Tal,
Eisfälle grüssen noch einmal.

Adelboden, Tschentenbahn,
Bergstation, Schneeschuhe an!
Ein Schräghang, Schnee schon etwas tief,
Ein Mann bewegt sich etwas schief
(vielleicht, weil Stöcke ohne Teller?
Die richtigen sind noch im Keller…)

Es gilt dann, einen Wald zu queren
mit Tannen, Arven und mit Föhren.
Schon bald wieder im Sonnenschein;
‘s ist steil, man sinkt im Schnee leicht ein.

‘s geht auf den Schwandfeldspitz hinauf,
gemütlich, ‘s ist kein Dauerlauf.
Die Aussicht oben: Wundervoll –
selbst Gleitschirmflieger finden’s toll.
(Ein Bücherwurm kommt auch ans Ziel,
das Rätsel war kein Kinderspiel!)

Ja, fast eine halbe Stunde
geniessen wir die Gipfelrunde,
wobei vor allem prominent
fast jeder den Wildstrubel kennt.

Schliesslich aber ist’s soweit:
zur Tschentenalp – Schlusstrunk bereit.
Sam hat grosszügig ihn spendiert,
‘s wird zum Geburtstag gratuliert.

Man reicht zum Abschied sich die Hände.
Vier tolle Tage sind zu Ende,
sie sind – für niemand eine Frage –
ein Erfolg, die Schneeschuhtage!
Danke Ursi – wunderbar –
wir freuen uns auf’s nächste Jahr!

Screenshot

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