Suonen- und Stadtwanderung Sion

24./25. März 2026

Dienstag, 24. März
Bisse de Clavau und Stadtrundgang

Achtzehn Homberg-Wanderleute
ziehen Richtung Wallis heute,
denn ‘s gibt sie nicht, dort, wo sie wohnen
wie im Wallis – nämlich SUONEN.
Nach Sion geht’s drum für zwei Tage –
interessante! – keine Frage.

Koffer ins Hotel gestellt,
Kaffee und Gipfeli bestellt.
Saint Léonard dann mit der Bahn
und schon geht’s los! Bald steil bergan.
Bei der Suone angekommen
bemerkt man: hier ist nichts geschwommen.

Noch ist das Wasser nicht zu seh’n,
zu früh im Jahr. Doch wunderschön
der Ausblick in das weite Tal
und Reben, Reben…. ohne Zahl!
Die Rebberge steil angelegt
mit Trockenmauern, sehr gepflegt.

Dann, nach PicNic und zwei Stunden
einen Laub-Tunnel gefunden.
Sion, Altstadt, Kaffeepause,
und nach dieser kleinen Jause
das Rathaus, scheint’s mit schönem Saale,
Stadtrundgang mit Kathedrale.

Nach Valère geht es alsdann hoch.
Die Rundsicht: Berge noch und noch!

Schliesslich wieder alle munter
ins Hotel zur Stadt hinunter.
Zimmerbezug und retablieren,
Apero, und dann dinieren.

Noch immer ist Fondue-Saison,
deshalb geht’s zum «Fondue-maison»
ins «Vieux Valais». Es muss so sein:
Brot, Kartoffeln, Kirsch und Wein.
Der erste Tag, er tat sich lohnen:
Die Stadt, ‘s Nachtessen und die Suonen.

Mittwoch, 25. März
Bisses de Lentine et de Mont’Orge

Blauer Himmel! Und zum Start
nach Savièse Postautofahrt.
Enge Kurven, trotzdem schnell
unser Fahrer – professionell!
Umsteigen, Dorfrundfahrt bis «Drône»
und los geht’s mit der Wanderung schon.

Erst steil, was die Gelenk’ nicht schone,
runter zur Fassung «unserer» Suone.
Am Sonnenhang zieht sich die Spur,
leicht ist das Gefälle nur.
Reben gibt’s, wohin man schaut,
auf Terrassen angebaut.

Am «Lac de Mont’Orge» PicNic-Zeit.
Hier haben wir Gelegenheit,
die Nah-Umgebung zu erkunden,
vielleicht sogar den See umrunden.
Marc’s Chansons tönen Moll und Dur –
er ist in Form, der Troubadour!

Auf schmalem Pfad geht’s weiter vor
am steilen Südhang des «Mont d’Or».
Gepflegter Rebberg, Trockenmauern…
Nun kann es nicht mehr lange dauern,
und nach ein paar Metern schon
sieht man im Tal die Bus-Station.

Urplötzlich heftig dann der Wind,
dunkle Wolken, und wir sind
am Rand des nächsten Tiefs aus Westen;
per Bus zum Bahnhof drum am besten.
«La bière d’adieu», die Koffern fassen
und von der Bahn uns heimfahr’n lassen.

Schön waren – keine Frage –
unsere beiden Wandertage.
«Punktlandung» ganz knapp vor dem Regen
nach wunderbaren Suonen-Wegen.
Passgenau für unser Alter!
Dank auch dir, Ingrid – danke Walter!

Teilnehmende:
Bertschi Andy und Madeleine, Bucher Beatrix und Jost, Burger Max, Gacond Marc und Regula, Haller Sibylla, Haller Theres, Hasler Ingrid und Rolf, Knobel Silvia (1. Tag), Moser Sam, Pertl Silvia, Roetheli Markus und Ruth, Sommerhalder André

Tourenleiter: Knobel Walter
Bericht: Rolf Hasler

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