Bergwanderung Risetenstock – Blaue Tosse

vom 2. Juni 2026

Tourenleitung: Urs Eppenberger

Teilnehmende: Sylivia Eichenberger, Katharina Eppenberger, Christine Gerber, Beat Huber, Röbi Knobel, Carla Schwinnen

Unser Treffpunkt war der Kreiselbeck in Entlebuch. Danach fuhren wir mit den Privatwagen nach Gfellen. Über steile Wiesen ging es hoch bis unter die Felsen der Blauen Tosse. Der Weg wurde eng, die Felspartien waren mit Ketten gesichert, die ausgesetzten Stellen verlangten Konzentration. So erreichte eine starke Bergwandertruppe nach 800Hm Aufstieg den Risetenstock nach etwas mehr als zwei Stunden. Das zügige Tempo war dem unsicheren Wetter geschuldet, das uns bereits im Aufstieg erste Regentropfen bescherte.

Von den Böen etwas geschützt machten wir auf der Blauen Tosse in ein Moorwiese Mittagsrast. Der Wetterradar zeigte eine sich nähernde Nassfront, die uns dann sauber erwischte. Der Tourenleiter entschied die Stäfeliflue auszulassen und wählte den direkten Abstieg nach Gfellen. Doch bald blickte wieder die Sonne durch. Wir nutzten die Wärme für eine weitere Rast in einer ruhigen Wiese. Eine auf der Karte eingezeichnete Brüderquelle erregte die Neugier des Tourenleiters, so machten wir einen Abstecher, um diese Sache zu erkunden. Unter einer Felswand fanden wir die gefasste und laut rauschende Quelle, ohne dass den Besuchern ein Schluck angeboten wurde. Wir machten einen Haken unter die Geschichte und stiegen den Rest nach Gfellen ab.


Um 15 Uhr waren wir bereits im Restaurant Bahnhöfli beim Schlusstrunk, als sich die angekündigte Gewitterfront lautstark über dem Wintergarten entlud.

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