Als Laufgebiet und Karte für den diesjährigen Kompasslauf diente der Wald rund um die Waldhütte Brünnelichrüz oberhalb von Gontenschwil. Auf der OL Karte im Massstab 1:10’000 konnte jede Gruppe aus drei verschiedenen Bahnen mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrad auswählen.
Teilnehmer/-innen: Jonas Schmid, Livia Dumont, Delia Jacobs, Larissa Berner
Am Sonntag 11. September begaben sich 4 Teilnehmer und 2 Leiter auf eine Grattour. Die Grattour sollte uns über den kleinen Schijen auf den grossen Schijen führen. Die Gruppe reiste mit 2 Autos an und traf sich um 8:00 Uhr bei der Bahnstation Nätschen.
Bei schönem Wetter reisen wir nach Grindelwald und sind überrascht, dass die hohen Berge etwas Neuschnee bekommen haben. Was heisst das für unsere Hochtour? Nach einer Stärkung im Hotel Wetterhorn lässt uns das Postauto stehen. Also nehmen wir eine zusätzliche Stunde in Kauf und steigen zur Glecksteinhütte auf. Ich bin beeindruckt, wie sich das Tal und die ganze Gegend verändert hat: War ich doch vor einigen Jahren statt auf dem Hüttenweg über den Gletscher aufgestiegen. Wir hatten genügend Möglichkeiten für einen Tag Ausbildung, Gletscherspalten und Eiswändchen zum Üben- heute ist da ein tiefer Taleinschnitt mit Bach.
43 Hombergler/innen treffen sich im mit Sonnenblumen geschmückten Weidhüsli zum Apero mit Haslitaler Bergkäse, Trockenwürste, Fruchtstücke und unserem feinen kühlen Hauswein unter dem Sonnendach zwischen Hütte und Holzschopf.
Am Samstag Morgen reisten wir mit dem Zug zur Fafleralp im Lötschental, um anschliessend den Hüttenaufstieg zur Anenhütte auf 2872 m in Angriff zu nehmen. Bei schönstem Sommerwetter und warmen Temperaturen kamen wir auf der exklusivsten Hütte der Alpen an.
Tourengänger: Dani Schaffner, Thomas Läuchli, David Eichenberger
Um die Bündner Tourismusbranche zu unterstützen, legten wir die ersten 600 Höhenmeter des Hüttenweges von Disentis in die Camona da Cavardiras mit der Seilbahn zurück. Der anschliessende Fussweg folgte zunächst nur leicht ansteigend dem Kessel des Val d’Acletta bevor er deutlich steiler zum Brunnipass führte, der uns Zutritt zum Brunifirn gewährte. Das Wegstück über den Gletscher war bestens mit grossen Pilonen markiert und würde das seilfreie Begehen auch bei Schneebedeckung erlauben. Doch schon vom Pass her bestätigte sich der bekannte und eklatante Schneemangel, der auch für die Wasserversorgung der bis auf den letzten Platz ausgebuchten Cavardiras-Hütte ein Problem darstellt.
Dank Wolken bot sich uns am Abend vor der Hütte eine schöne Stimmung. Das Gewölk begleitete uns auch am Gipfeltag, verwehrte hie und da den Blick auf den Routenverlauf und beraubte uns der ansonsten grandiosen Aussicht vom Gipfel. Dank der tollen Dreiergruppe tat dieser Umstand der Tour keinen Abbruch, trieb uns aber zusammen mit dem kühlen Wind zum Abstieg und schon bald erreichten wir wieder den flachen Teil des Brunnifirns und hielten Ausschau nach den Pilonen, die uns den Rückweg zum Brunnipass wiesen. Bei einem kalten Getränk im Panoramarestaurant Caischavedra genossen wir die Aussicht, die deutlich besser war als einige Stunden zuvor auf dem Oberalpstock, und bedauerten die ungeschützten Gletscher der Medelsergruppe, deren Eis in flüssiger Form unaufhaltsam zu Tale fliesst.
Teilnehmer: Naemi Brändle, Muriel Müller, Seline Ackermann, Delia Schwendener, Ben Boltshauser, Mauro Schweizer
Wir sind am Samstag nach Klosters gereist, hatten dort unsere Autos parkiert und sind mit dem Bus zur Alp Scardasca gefahren. Von dort nahmen wir den Hüttenzustieg zur Silvrettahütte in Angriff. Nach einer kurzen Pause auf der Hütte begaben wir uns in Richtung Gletscher. Dort übten wir die Grundlagen vom kurzen Seil in Fels und Schnee, so wie auch Pickelbremse und vieles weiteres.