29.06. – 01.07.2026
Montag, 29. Juni 2026
Sils Maria – Fextal
12 Wandernde
Nach Hitzewelle nun Gewitter,
meldet Meteo – was schitter
tönt für unsere Wandertage
im Engadin. Die grosse Frage:
Wie sieht es wohl mit Wandern aus?
Start super im Matossi-Haus!
Die Temperatur erfreulich frischer.
Gastgeberin ist Ursi Fischer,
die diese Wandertage leitet,
stets von Emmalein begleitet.
Die Hombergler geniessen froh
ersteinmal den Apero.
Nur einer hat’s nicht so bequem,
mit dem Kofferschloss ein Problem.
Statt sprengen, so mit Schall und Rauch,
tut’s ein Schraubenzieher auch –
dank Alleskönner Adrian,
der das Schloss aufbrechen kann.
Dann aber nicht mehr lang gewartet
und zügig ins Fextal gestartet.
Recht steil beginnt sie, unsere Tour,
vorbei an Gugelmanns Skulptur.
Durch wunderbaren Lärchenwald
sind wir auf Fextalhöhe bald.
Ob dunkle Wolken Regen wollen?
Von Ferne hört man Donnergrollen…
Fex! Die ersten Tropfen fallen.
Trocken gelingt es nun fast allen
zum Kirchlein und dort in die Beiz.
(Auch so hat «Sonne» ihren Reiz)
Bei leichtem Regen trotzdem munter
wandern wir ins Tal hinunter.
Matossi-Haus, dort retablieren
und zufrieden dann dinieren.
Risotto mit Luganichette –
Tag gelungen, jede Wette!
Dienstag, 30. Juni 2026
Muottas Muragl – Alp Languard
14 Teilnehmende
Am Morgen warten alle froh
Bei «Sils Post» auf’s Postauto.
Es kommt. Man fragt «Wie geht es jetzt?
Das Auto ist schon voll besetzt.
Einsteigen heisst es dann trotzdem –
alle drin, doch kaum bequem.
In Punt Muragl steh’n bei der Bahn
auch schon viele Leute an.
Man füllt und füllt… und dann die Kunde:
«Abfahrt in einer Viertelstunde».
Wir machen dazu gute Miene –
heute ist «Tag der Sardine»…
Muottas Muragl, Wir sind nun oben,
können die Aussicht hier nur loben:
Bernina, Biancograt, Glüschaint –
Wolken, doch die Sonne scheint –
Palü, Rosegtal und die Seen
sind phantastisch anzuseh’n!
Los geht’s nicht steil zu einer Alp.
Dort weiden Mutterkuh und Kalb.
Ins Tal hinein und übern Bach,
der Weg hier überraschend flach.
Dann geht es hoch durch Alpenrosen,
von Ferne hört den Bach man tosen…
Es ziehen dunkle Wolken auf
und schon kurze Zeit darauf
hört man es auf den Rucksack «klopfen» –
es fallen erste Regentropfen.
Jacke an – man spürt kaum Regen,
wird nicht mal richtig nass deswegen.
Durch Lärchen- und durch Arvenwald
dem Hang entlang. Wir sehen bald
das Tagesziel: Die Bergstation
auf Alp Languard. Es wartet schon
das Berggasthaus und was zum Essen
(und zum Trinken nicht vergessen!)
Per Sessellift geht’s dann ins Tal
nach Pontresina bald einmal.
Unten kurz das Dorf erkunden,
dann die Bus-Station gefunden.
Zurück nach Sils, ‘s wird retabliert,
«g’ apperölet», fein diniert.
Mittwoch, 1. Juli 2026
Sils Maria – Maloja
14 Teilnehmende
Bedeckter Himmel, (noch) kein Regen.
Indes, auf jeden Fall bewegen
wir uns, sind ja die Besten –
mindestens die Wetterfesten!
Wir geben nach dem Wanderdrang,
es geht dem Silsersee entlang.
Isola noch nicht erreicht,
und da regnet es schon leicht
Wohin flüchten Wanderer in der Schweiz
in solchen Fällen? In die Beiz!
So auch wir zum Kaffeehalt –
Die «Regen-Lücke» gibt’s schon bald.
Der Unterbruch, er ist nur klein,
und bald setzt wieder Regen ein.
Leicht garstig der Malojawind,
so dass wir bald «durchfeuchtet» sind.
Dies aber kann uns nicht verdriessen,
weil wir die Landschaft voll geniessen!
Ob Regen, Sonnenschein, ob Föhn –
das Engadin ist immer schön!
Blumenwiesen, Lärchenwald,
dem See entlang haben wir bald
das Ziel, den «Schweizerhof» gefunden
nach zweidreiviertel Wanderstunden.
Im «Engadinerstübli» essen,
den Veltliner nicht vergessen.
Dieweil wir dort gemütlich hocken,
werden unsere Sachen trocken.
Ins «Basis-Camp» zurück im Bus –
schon ist’s der Wandertage Schluss….
Ein Erlebnis war’s, ganz klar
für alle. Einfach wunderbar,
die Engadiner Wandertage!
Der Dank gebührt – dies keine Frage –
Ursi Fischer. Sie hat Aufwand dreingesteckt,
‘s hat sich gelohnt: ALLES perfekt!
Teilnehmende:
Baettig André, Bucher Beatrice und Jost, Christine, Haller Sibylla, Hasler Ingrid und Rolf, Knobel Ingrid und Walter, Moser Samuel, Pertl Silvia, Roetheli Markus und Ruth
Leitung: Fischer Ursula
Bericht: Hasler Rolf













