23. Juni 2026
Tourenleiter*in Röbi Knobel + Romy Erb Knobel
Teilnehmende: André Bättig, Sylvia + Christian Eichenberger, Katharina Eppenberger, Ruedi Hintermann, Esther + Urs Hupfer, Brigitta Inauen, Katharina Kamer, Heiner Lindenmann, Carla Schwinn, Ruedi Wysseier, Freund v. Romy + Röbi
Facts: Wetter warm, Auf-/Abstieg 1‘050 Hö, Distanz ca. 10 km, reine Wanderzeit 5 1/2 Std.
Wie beim SAC Homberg üblich, konnte ich alle 14 wandertüchtigen Teilnehmer*innen pünktlich zum Startkaffee im „Leue“ in Schangnau begrüssen. Seit gut einer Woche, beschert uns Petrus im Unterland bis zu 35 Grad „Wärme“ und auch heute war es so. Diesem Umstand geschuldet, haben wir den Start um eine Stunde, auf 08.00 Uhr, vorverschoben.
Mit vier PW‘s fuhren wir auf einer kleinen Strasse einige Kilometer zum Ausgangspunkt der Wanderung – Nähe dem Hochmoor „Rotmoos“. Die Wanderroute führte uns zuerst über offene Wiesen und Felder zum Hof „obere Breitwang“, 1370 müM. Am Hof-Brunnen konnten wir die Köpfe kühlen und die Trinkflaschen mit dem kostbaren Nass nachfüllen. Weiter ging es auf leicht ansteigendem Wiesen-Pfad mit wunderschönen Blumen hoch zum Eintritt in den Wald, den Röbi bestens ausmachte. Dort gönnten wir uns die erste Rast. Dies nach einer Stunde Marschzeit und 300 Hm lockeren Aufstiegs – alle waren top „zwäg“.
Auf gut angelegtem Bergweg, schön bewaldet, ging es im Zickzack stetig bergauf. Weiter folgten wir auf schmalen Wegen, z.T. ausgesetzt, höher und höher. Schön anzusehen waren die Alpenrosen in voller Blüte und wir schätzten es, allein am Berg zu sein…
Beim Punkt 1‘913, quasi auf dem Grat angekommen, genossen wir den Blick in die Ferne hin zum Reigen der Berner Alpen. Das letzte Stück bis zum Gipfel, auf 1‘973 müM, es galt noch ein paar Felsbrocken zu erklimmen, erreichten wir, danke der guten Kondition Aller, im Nu.
Oben auf dem Gipfel angekommen, wehte eine leichte Bise und einige vorüberziehende Wolken spendeten etwas Schatten. Bei guter Stimmung ruhten wir uns um die Mittagszeit aus und stärkten uns mit Flüssigem und Nahrhaftem. Geniale war die Rundum-Aussicht, Röbi erläuterte uns all die Berge in der Ferne.
Bald war die Felsblock-Kraxelei nach unten angesagt – anregend und interessant. Alle meisterten auch dieses Abenteuer bestens. Weiter ging‘s abwechslungsreich rauf und runter. Ein kleines Felsencouloir überwanden wir mit einigen Metallleitern. Beim Punkt 1‘968 müM, vor dem Abstieg ins Tal, ging es freiwillig noch 100 Hm rauf zum Hohgant West auf 2‘062 müM. Drei Teilnehmer ruhten sich etwas aus und nahmen den Abstieg gemächlich, Knie-schonend unter die Füsse.
Da zogen plötzlich dunkle Wolken über das Gebiet und sanftes Donnergrollen ertönte aus der Ferne. Im oberen Bereich des Abstiegs zeigte sich linkerhand weit oben mächtig das schöne Trogenhorn, es dominiert den Talkessel zur „Chrinde“. Alsbald galt es auf dem Weg ins Tal gar manche Stufe zu überwinden – es wehte ein laues Lüftchen sehr angenehm. Rechts oben bewunderten wir die steilen Felswände, geologisch aus Hohkant-Sandstein, und eine grosse Geröllhalde. Gämsen, wie beim Rekognoszieren im Oktober gesichtet, entdeckten wir keine. Das aufziehende Gewitter hat sich glücklicherweise schon wieder verflüchtigt.
Zufrieden erreichten wir alle die Autos – auf deren Sitzen hätte man Spiegeleier braten können… Im „Leue“ in Schangnau schloss sich der Kreis um 15.30 h in der Gaststube bei einem „verre d‘ adieu“ – wir liessen den schönen Tag Revue passieren – unser Gast Ruedi aus Biel, spendete vor lauter Freude zum Abschluss die ganze Runde.
Röbi und ich danken allen Beteiligten herzlich für die schönen, gemeinsamen Stunden und sagen „bleibt weiterhin gesund, so fit und munter“!
Für den Tourenbericht: Romy








