Frühlingswanderung Beckenried-Risletenschlucht-Rütli

vom 19. Mai 2026

Tourenleitung: Esther und Urs Hupfer

Teilnehmende:            André Bättig, Beatrice u. Jost Bucher, Markus Eichenberger, Ursi Fischer, Christine Gerber, Brigitta Inauen, Katharina Kamer, Ingrid u. Walter Knobel, Romy u. Röbi Knobel, Sam Moser, Silvia Pertl, Ruth Roetheli, Carla Schwinnen, Willi Truttmann, Brigitte Zeltner

Wie den Leitern der letzten zwei Maitouren fiel auch uns der Entscheid der Durchführung nicht ganz leicht. Der Wetterbericht liess den ganzen Tag auf ein regenfreies Fenster hoffen, doch musste mit etwas glitschigen Wegen gerechnet werden. Damit haben aber die SAC- Senioren bekannterweise Erfahrung, so dass wir grünes Licht geben konnten.

Um 8.45 h trafen wir uns in Beckenried zum Startkaffee und marschierten dann ca. 1 Stunde lang dem See entlang. Bei Risleten bestaunten wir die aufgestellte Felswand und hörten vom Vogelbecken-Dinosaurier, der hier vor 120 Mio. Jahren seine Spuren hinterliess. Ausser für die Tourenleiter war die Risletenschlucht für alle Neuland. So staunten sie über die sich öffnende Schlucht mit den tosenden Wasserfällen.

Langsam aber stetig ging es nun eine Stunde steil bergauf. Dann wurde der Weg flacher, erforderte aber wegen der exponierten Lage dem Felsband entlang hohe Konzentration. Nachdem der Weg breiter und damit gemütlicher wurde, war die frohe Schar nicht zu überhören. Der Vierwaldstätter-See, der gegenüberliegende Vitznauerstock und die Rigi Hohfluh, weiter östlich die Mythen, boten eine wundervolle Kulisse. Zum Mittagspicknick setze sich niemand ins nasse Gras, alle nahmen mit einer asphaltierten Häuserzufahrt vorlieb. Am Nachmittag marschierten wir weiter, kamen am einzigen Bahnhof der Zentralschweiz vorbei, der nie ein Bahngleis gesehen hat, unterquerten die Treib-Seelisberg-Bahn, und erreichten gutgelaunt gegen 15 h das Rütli. Einige erinnerten sich an die Schulzeit und die Klänge des Liedes «Von ferne sei herzlich gegrüsset, du stilles Gelände am See…»

Den Rückweg nach Beckenried unternahmen wir per Schiff und liessen die Tour im Schiffsrestaurant ausklingen.

Wanderzeit 4 ½ Stunden, bergauf 669 m, bergab 669 m, 13,7 km

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