Es ist kurz nach 9 Uhr als wir uns auf den Weg zum Leistchamm machen. Unser Ziel ist in Nebel gehüllt und nur für kurze Momente wird der Blick hinauf zum Gipfel frei.
Wir elf Hombergler haben uns zuvor im Restaurant Arvenbüehl zu Kaffee und Gipfeli getroffen.
Peter und Ruth Aeschbach; Guido und Kristin Baumgartner, ; Marlise Betschart Kurt Bolliger, Lili Boss, Beatrice und Jost Bucher, Thomas und Ursula Fischer, Marc und Regula Gacond, Käthi und Paul Hediger, Paul Hilfiker, Esther und Urs Hupfer, Ingrid und Walter Knobel, Silvia Pertl, Markus und Ruth Rötheli, André Sommerhalder und Theres Haller, Hanspeter und Ruth Urech, Hansjörg und Monique Vogel, Reini Willi
Sonntag den 13. September
Nachdem die ursprünglich anfangs Juni im Tirol vorgesehenen Wandertage wegen der Pandemie aufnächstes Jahr verschoben werden mussten, haben wir Senioren kurzfristig und ersatzweise drei Wandertage in einerwenig bekannten Ecke der Schweiz anberaumt. Und so trafen sich dann am späteren Nachmittag dieses wunderbar sonnigen und milden Septembersonntags 30 individuell angereiste Hombergler und Homberglerinnenim historischen, fast 150 Jahre alten Hotel du Pillon etwas ausserhalb des hübschen Chaletdorfes Les Diablerets. Nach dem Zimmerbezug – wir hatten das Hotel exklusiv für uns allein – und dem „Apero de bienvenu“setzten wir uns auf der noch besonnten Terrasse in zwei langen Reihen zum Nachtessen. Derweil krochenauf der gegenüberliegenden Talseite die Schatten an der 2000 Meter hohen Wand der Diablerets hoh und höherbis nur noch die schneebedeckten Zinnen im letzten Abendlicht strahlten, Windlichter herbeigetragen wurden und wir Jacken oder Pullover überzogen und den prächtigen Abend bei einem Glas Wein ausklingen liessen.
Ruth und Peter Aeschbach, Kristin und Guido Baumgartner, Marlise Betschart, Otto Bolliger, Beatrice und Jost Bucher, Regula und Marc Gacond, Sibylla und Jürg Haller, Therese Haller und André Sommerhalder, Käthi Hediger, Katharina Kamer, Ingrid und Walter Knobel, Ruth und Hans Peter Urech, Reinhard Willi, Brigitte Zeltner, Annemarie Schärli (Gast)
Tourenleiter
Beatrice und Jost Bucher
23 Personen treffen sich zum Startkaffee im Restaurant Hirschen in Luthern Bad. Bei Kaiserwetter wandert die Gruppe am linken Ufer der Luther bis zum Hof Hinder-Ey. Steil führt der Weg weiter durch ein kurzes Waldstück über den Grat hinauf zur Alp Trachselegg.
Guido Baumgartner, Kristin Baumgartner, Marlise Betschard, Max Burger, Ingrid Hasler, Rolf Hasler, Ruth Rötheli, Röbi Stolz, Willi Truttmann, Hans Peter Urech, Ruth Urech, Reinhard Willi
Vom Bahnhof Schwanden GL führte uns das Postauto um 9 Uhr nach Kies und dann die Luftseilbahn hinauf nach Mettmen, dem Startpunkt unserer Wanderung auf 1622 m.
Am 15. August fand die Jubiläumstour statt. Tourenziel war die Planplatte. Durch das Weidhüsli, unserem Kleinod über Reut, ist fast allen die Gegend um den Hasliberg sehr vertraut, so dass es naheliegend war, die Planplatte zum Ziel der Jubiläumstour zu wählen.
Ruth und Peter Aeschbach, Marlise Betschart, Beatrice und Jost Bucher, Sibylle und Jörg Haller, Esther und Urs Hupfer, Ingrid und Walter Knobel (bis 5.8.), Ruth und Markus Rötheli, Therese Haller und André Sommerhalder, Paul Hilfiker, Hans Peter Urech, Monique und Hansjörg Vogel, Willi Truttmann
Nach dem Treffen zum Startkaffee, im Beizli neben der Niederhornbahn, oben in Beatenberg, fuhren wir mit dem Ortsbus zur Busstation „Wydi“. Petrus hat uns mit milden Temperaturen, Sonnenschein und Wolken beglückt. Gleich zu Beginn wurden die Wadenmuskeln gefordert – es ging steil bergan, höher und höher, auch über unzählige Stufen. Dank der guten Kondition aller TeilnehmerInnen kamen wir flott voran. Nach den ersten 450 Höhenmetern erreichten wir ein offenes Gelände für die erste Rast. Alle bewunderten die reiche Blumenvielfalt rundum, genossen die frische Bergluft und die Ruhe, waren wir doch, bis auf einige Wanderer, alleine unterwegs. Bei der Alp „Oberberg“ auf 1’816 müM gab es dann die Mittagsrast. Bald trottete gemächlich eine grosse Herde Kühe heran – das Glockengebimmel sorgte für eine schöne Stimmung. Aber auch die glücklichen, lebendigen, in der Erde wühlenden Alpen-Schweine waren schön zum Beobachten.